Gedicht

Hannes in Holland       24. – 31. Januar 2005 

von: Annegret Kadur

 

Was ist schon ein Kampf mit Löwen

gegen Hannes´Jagd auf Möwen!

Hollands Küste hat Millionen,

die nicht seine Nerven schonen.

 

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Bei dem Keifen, Kreischen, Geifern

kann er mächtig sich ereifern.

Austernfischer, Gänse, Schwäne,

Blässhühner und Kormoräne,

Enten, Schnepfen und Fasäne

beleben zusätzlich die Szene.

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Wo er hinsieht und hinhört,
ist die Ruhe ihm gestört.

Von Erholung keine Spur,

Stress und Nervenkitzel pur! 

 

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Eine muss er doch mal kriegen,

doch die Biester können fliegen!

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Da – auf einer Welle Kamm

wiegt sich schwarz ein Kormoran.

 

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Blitzstart in die kalten Wogen!!

Ist der Mistkerl weggeflogen?

Nein, getaucht ist dieses Vieh!

Ganz umsonst die liebe Müh!

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Also lenkt er seinen Sinn
jetzt zu Bodenständ´gem hin.

In den Dünen in Verstecken

kann Kanickel er aufschrecken.

 

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Doch die Alte lässt ihn nicht,

predigt nur: Das tut man nicht!

 

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Ach, –  bei allem Gram und Schmerz

hilft das neue Bett aus Nerz!

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