Hannes Kadurlaub

„Hannes Kadurlaub,
wir fahren in Urlaub!
Willste mit?“

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Und ob! Ich habe zwar keine Ahnung, wo es hingeht, ist mir aber egal.

„Da warst du noch nie. Und ich auch nicht.“ 

Also, dieses Gefährt ist jetzt nicht unser Reisemobil.

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Das haben wir nur entdeckt, als wir die Autobahn verlassen h aben, um uns ein schönes Plätzchen für die Mittagspause zu suchen.
Hier, an einem Waldrand mit weitem Blick.

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Ich habe keinen blassen Schimmer, wo wir sind. Es gibt erstmal unser Picknick. Annegret isst heimlich ihren selbstgemachten Kartoffelsalat und mir stellt sie wieder dieses elende Diätfutter hin.

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Ihr wisst ja, dass ich krank bin, oder? Leberkrank. Davon habe ich in meiner letzten Bloggeschichte erzählt. Könnt ihr dort nachlesen. Danke übrigens für alle guten Genesungswünsche, besonders von dir Clara, weil du mir alle vier Pfoten drückst.

Jetzt aber wieder zu unserer Fahrt.

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Am Nachmittag kommen wir an in: Goslar!

„Woll´n wir mal sehen, ob uns das gefällt“, meint Annegret.

Ja, da will ich mal sehen.

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Über ein Nachbargrundstück müssen wir erstmal eine Treppe hoch.
Und dann:

O! Hier haben wir ja einen eigenen Garten ganz für uns

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mit einem Zaun drum herum ganz für mich 

und einer überdachten Terrasse

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und einem eigenen Eingang!

Das muss ich aber mal auf mich wirken lassen.

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Und drinnen ist alles so schön!

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Sogar Palmen gibt´s hier. Ich wollte immer schonmal unter Palmen Urlaub machen.

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„Nix da!“ sagt Annegret, „jetzt müssen wir erstmal unser Revier erkunden!“

Wir sind noch keine fünf Minuten draußen, da befinden wir uns schon total im Grünen.

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Das ist ja ganz nach meinem Geschmack!

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Danach wieder Gartengenuss.
Hier lässt es sich leben und urlauben.

Stadtwandern statt wandern

Annegret ist neugierig auf das schöne Goslar. Sie hat ja beim Ferienziel-Aussuchen zu Hause schon viel im Internet angesehen. Das will sie jetzt überprüfen. Bis ins Altstadtzentrum sind´s nur ein paar hundert Meter. Ich darf mit.

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Schon nach einer halben Stunde ist sie ganz aus dem Häuschen. Vier Jahrhunderte Fachwerkbau auf engstem Raume.

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Nix für Inline-Scater.

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Auf dem Rückweg finde ich sofort an der Straße unseren Grundstückszugang.

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Ich federe locker die Treppen rauf.

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Was mich in der Wohnung erwartet, ist leider Diätfutter. Ich rühre es nicht an.

Deswegen bin ich ziemlich hungrig, als wir am Nachmittag wieder losziehen. Wir verlassen Goslar in eine andere Richtung

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und können schon bald auf die Stadt runtersehen.

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Aber ich will weiter.

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Auf einmal bleibt Annegret stehen, um mir einen Witz zu erzählen.

Kommt ein Mann in Las Vegas in ein Casino. Sieht, wie ein Hund mit seinem Herrchen pokert. Der Mann geht hin und sagt:  „Boah, Ihr Hund ist ja hochintelligent.“ Darauf der Besitzer: „Intelligent? Der ist nicht intelligent, der ist strohdoof.“ “ Wieso denn das? Das ist der erste Hund, den ich beim Pokern sehe.“ Darauf der Besitzer: „Ja schon, nur jedes Mal, wenn er gute Karten hat, fängt er wie verrückt an, mit dem Schwanz zu wedeln!!!“  

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Ich lach mich kaputt!

Am Abend gibt es leider Diätfutter.

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Ich mag nicht. Lieber sehe ich mir den Regenbogen draußen an.

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Annegret ist ganz verzweifelt. Ich auch. „Hannes, ich darf dir nichts anderes geben. Du sollst wieder gesund werden!“
Irgendwann knabbere ich dann doch das Futter, aber nur, weil ich den ganzen Tag noch nichts gefressen habe.

 

Hungerstreik 

Ich habe mir was überlegt. Ich werde ab jetzt gar nichts mehr fressen nach dem Motto: „Das bisschen, was ich esse, kann ich auch trinken.“ Mal sehen, wie Annegret darauf reagiert.

Aber erstmal gibt es eine schöne Morgenrunde. Freie Feldfluren.

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Wenn ich in unserem Revier bin, dann lebe ich auf.

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„Weißt du was?“ fragt Annegret. „Du kannst hier mal ein bisschen frei in der Prärie laufen.“

Was heißt hier „ein bisschen“? Sofort gebe ich Gas.

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Das ist zu schnell für mein Pflaster.

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So bekloppt zu rasen ist doch was Herrliches!

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Kaum bin ich wieder angeleint, beißt mir ein Gestank in die Nase. Was ist das?

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Ich ziehe wie ein Ochse.

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Tatsächlich. Beide haben wir ihn noch gesehen, als er mal eben verschnaufen musste, der dicke, fette Feld-, Wald- und Wiesenhase.

„Meine Güte“, sagt Annegret, „wie gut, dass du wieder an der Leine warst. Wirst du denn niemals deine Jagdtollitäten ablegen?“

Ja was glaubt sie denn, wie ich gerannt wäre, wenn ich Kraftfutter bekommen hätte!

Am Spätnachmittag – ich habe nach wie vor nix gefressen heute – ruft Annegret in ihrer Ratlosigkeit meine Ärztin an.

Okay, ich darf ganz wenig leckeres Futter beigemischt bekommen. Nur für den Geschmack.

Na also, geht doch!

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