Fertig!

Fertig ist das Jahr 2015! Aber ich bin nicht noch nicht fertig.
Oder dachtest du, ich hätte schon alles erzählt?

Hier kommt mein Jahresrückblick! Ich geh mal der Reihe nach.

Karneval! Annegret selbst ist ja ein Karnevalsmuffel, aber Luftschlangen müssen sein.  Deswegen bekommt unser Häuschen was ab

und unsere Lampe
und natürlich ich.
Mich hat sie total gerne jeck. Deswegen werde ich auch mit Luftschlangen verkleidet.
Ich gehe mal gleich zum Zaun, – vielleicht sehen mich ja meine Nachbarn.
Ja! Das funktioniert. Ich lasse mich rundum bewundern,

nehme auch mein Mittagsmahl im Kostüm ein

und schleppe es bis ins Bett.

Es gibt auch was sehr Trauriges zu erzählen. Mein allerallerallerbester Freund Gino lebt nicht mehr. Ich habe ja immer wieder von ihm erzählt. Was haben wir früher rumgebalgt! Wir waren so gerne zusammen!

Schließlich waren wir über 10 Jahre ganz eng befreundet und sind auch beim Autofahren immer zusammen in einer Kiste gewesen.

Und haben gerne gleichzeitig gefuttert

und nachher gegenseitig die Näpfe kontrolliert.

Wir haben uns sogar einmal in Frankreich getroffen.

Als Annegret hat mir erzählt hat, dass er zu alt war, um noch zu leben, habe ich das zwar nicht verstanden, aber immer, wenn danach Gerold und Christiane gekommen sind, war kein Gino mehr dabei. Davon bin ich dann sehr traurig geworden.

Das Nächste, was mir einfällt, ist Karfreitag. Das ist der Tag, an dem Annegret überhaupt keine Zeit für mich hat. Deswegen werde ich an unsere Nachbarn ausgeliehen. Die verwöhnen mich immer, manchmal auch heimlich durch den Zaun oder sie kriegen mich mit Monsterknochen richtig ans Arbeiten.

An diesem Karfeitag gibt´s einen richtig schönen Spaziergang.
Mit Marie an der Leine und
Wassertreten im Quelltümpel.

Vom Frühjahr an hat Annegret wieder ganz viel in unserem Gärtchen gearbeitet. Das soll nämlich noch schöner werden.

Inzwischen hat sie schon über 100 Eimer Kieselsteine weggeschafft. Dafür entstehen schöne Liegeplätzchen für mich. Zum Beispiel oben am Häuschen.
Zum Wegschnarchen schön.

 

 

Sobald ein Stückchen Frischrasen freigegeben ist, muss mein Hintern dadrauf. Liegeprobe.
Wir hatten in diesem Jahr auch wieder herrlich viel Besuch.

Einmal war die Hanna da.

Und dann kamen Annegrets Freunde vom Niederrhein.

Mit denen haben wir eine schöne Wanderung von zu Hause aus gemacht und zufällig noch andere alte Freunde mit ihren Hunden getroffen. Die hatten wir lange nicht gesehen. Bei denen habe ich mal ´ne ganz tolle Hundegeburtstagsparty erlebt. Das musst du hier nochmal nachlesen:
Kennt ihr VIDs?

Und dann war meine ehemalige Verlobte Lola zu Besuch.  Zur Erinnerung: Ich glaub´, ich bin verlobt

Lola schmachtet mich immer noch so an wie schon vor einigen Jahren. Da bin ich aber zu alt für.Irgendwie hat sie das gemerkt, denn sie hat sich meine Spielsachen vorgeknöpft.

So. Was war denn noch alles? Von meiner Fuchsjagd hatte ich schon erzählt. Uff, das war ´ne echt heiße Nummer.
Übrigens habe ich an ´nem anderen Hitzetag ein super Abkühlplätzchen gefunden und Annegret zu Tode erschreckt, weil sie mich mal wieder nicht fand. Ich lag wie mausetot im Kellerloch.

Und dann war da noch die Sache mit dem Schäfchen. Annegret hat mich damit bekannt gemacht.

Ob du´s glaubst oder nicht, – ich war ganz irritiert und wusste einfach nicht, ob es echt ist.

Es war ein bisschen miefig, aber sehr lieb.
Jetzt lass mich mal schnell nachdenken, was ich noch erzählen könnte.

Von unserem Herbsturlaub, als ich partout nicht nach Hause wollte, habe ich eine extra Geschichte gemacht. Die kennst du schon.
Und gleich danach kam die Advents- und Weihnachtszeit angaloppiert. Für mich immer sehr ätzend, weil Annegret dann so wenig Zeit hat. Jedes Jahr sagt sie: „Advent kommt nicht wirklich überraschend, aber immer ungelegen!“
Was uns aber sehr gelegen kam, war das herrliche Frühlingswetter am 2. Weihnachtstag.

Manno, was haben wir für eine tolle, lange Wanderung gemacht!
Ich hätte abheben können! Versucht habe ich´s jedenfalls. Siehst du, wie ich am fernen Horizont angefegt komme?

Nur fliegen ist schöner!

Ein bisschen Weihnachtsbesuch muss natürlich auch sein. Als wir meine Menschenoma besucht haben, waren auch allerlei Pimpfe da.
Die habe ich ganz lange beobachtet. Nette Kerlchen! Mit mir wollten sie aber nicht spielen.

Gleich nach Weihnachten, als wir wieder zu Hause waren, kam die Heilige Familie, um mich zu bescheren! Annegret nennt unsere Nachbarn so, weil sie nämlich so heißen. Und sie sind es auch!

Ich habe nämlich eine ganze Ladung Fressalien bekommen.
Sogar Hundeschokolade!
Leider kommt nach Weihnachten immer Silvester. Ich kenne mich inzwischen aus. Aber diesmal war es nicht ganz so grauenhaft wie sonst. Weißt du wieso? Weil ich inzwischen etwas schwerhörig bin. „Nur an Silvester wäre das ja okay, aber ansonsten finde ich das ein bisschen zu früh,“ meint Annegret.
Na ja. Aber sonst bin ich voll fit. Sieh mal, wie ich ins neue Jahr schwebe!
Ich melde mich bald wieder!

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