Mein 14. Geburtstag!

Vorgewarnt war ich ja! Annegret hat schon 2 Tage vorher angefangen mit: „Hannes hat Geburtstag bald!“ Wenn sie das ganz oft sagt, weiß ich, dass bald was Besonderes kommt.

Aber diesmal hat sie auch ein bisschen Zweierlei gejammert.
Einmal: „Hannes, das geht mir viel zu schnell mit deinen Geburtstagen! Es wäre mir lieber, du würdest noch nicht so alt!“

Und dann: „Bei so vielen Geburtstagen gehen mir die Ideen aus! Ich will mal schnell nachsehen, was ich für dich schon alles gezaubert habe!“
Und dann sucht sie von jedem Geburtstag ein besonderes Bild raus.
Die Geschichten dazu könnt ihr ja alle noch nachlesen. Die Fotos zeig ich euch mal eben.
Mein zweiter Geburtstag (der 1. bei Annegret) 2005:

Ihr wisst ja, dass mein Geburtstag immer auf den Valentinstag fällt. Und es war auch der Valentinstag, an dem ich Annegret aus Athen zugeflogen bin.

Dritter Geburtstag (2006):
Vierter Geburtstag 2007:
Fünfter Geburtstag 2008:
Sechster Geburtstag 2009:
Siebter Geburtstag 2010:
Achter Geburtstag 2011:
Neunter Geburtstag 2012: Kein Bild gefunden
Zehnter Geburtstag 2013:
Elfter Geburtstag 2014:
Zwölfter Geburtstag 2015:
Dreizehnter Geburtstag 2016:

Und jetzt mein vierzehnter Geburtstag. Die Bescherung auf der Terrasse kommt gleich morgens. Zum Glück bekomme ich wieder Käse. Käse gehört zu meinem Lieblingsfutter!
Aber die Sachen in dem Eimer sind auch verlockend. Ich darf mir gleich was aussuchen und nehme mir so ´ne dicke Röhre.
„Und jetzt, Hannes“, sagt Annegret, „jückeln wir in die Ahrberge zum Wandern! Ich habe mir extra den Tag frei gehalten. Wir machen dieselbe Tour wie vor 10 Jahren an deinem 4. Geburtstag! Wat hältste davon?“
Viel.

Und dann geht´s los, so richtig mit Rucksack!
Erstmal geht´s lange, lange bergan.
Ups! Was haben wir denn hier?
Da liegt ja noch Schnee! Muss ich gleich mal was von schlecken.
Die erste Picknickpause halten wir nach 1 Stunde Anstieg.
An einem heiligen Plätzchen.
Annegret serviert mir auf ihrem linken Knie ein Schokobrötchen. Lecker!
Unser höchster Punkt ist der Steintalskopf. Hier gibt´s einen Aussichtsturm, aber auf den kann ich nicht rauf!

Es sind diese blöden Gitterstufen!
Annegret geht aber hoch und ruft von oben, dass sie ganz schön weit sehen kann.
Danach suchen wir eine Bank für unsre Mittagspause, wenn´s geht, in der Sonne.
Glück gehabt, allerdings auch im Schnee. Und Annegret piesacken die Stechblätter.

„Gut, dass ich immer mein Werkzeug im Rucksack habe“, sagt sie.
Ich finde den Schnee so total lecker und frisch, dass ich ganz lange und viel lecke und knabbere.
Und dann gibt´s Käsebrötchen.
Davon brauche ich aber nur den Käse.
Nach über drei Stunden sind wir wieder am Auto.
Ich muss jetzt noch ein bisschen nachdenken.
Über meinen schönen Wandergeburtstag
und über mein junges Alter.
Und am Abend kann ich herrlich zufrieden schlafen.

Viele Grüße
euer Hannes

 

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