Donnerstag, 23. September:
Bei mir geht heute gar nichts mehr!
Montag, 20. September:
„An die Arbeit!“, sagt Annegret früh am Morgen, „Supersonnenwetter, heute kommt unsere erste große Etappe!“ Damit meint sie eine Strecke aus ihrem Wanderbuch, die mit 4 reinen Gehstunden angegeben ist, mittelschwer, „Kletterfreuden für Kinder“. „Dann werden wir das ja wohl auch schaffen, obwohl wir mindestens 5 Stunden brauchen mit allem Fotografieren und Päuschen.“ Und sie zeigt mir bei der Vorfrühstücksrunde, wo es nachher losgehen soll.
Sonntag, 19. September:
„Gut, dass ich den Wetterbericht gewechselt habe“, sagte Annegret gestern. Sie hat nämlich im Internet nicht mehr unter „Sonthofen – Wetter“ nachgesehen, sondern „Wetter-Oberallgäu“, und da wird ab heute gutes Wetter gemeldet. Und was anderes hat sie auch noch nachgesehen, dass es nämlich im Allgäu Berggottesdienste im Freien gibt. „Kann ja nicht sein, dass wir nur dienstlich zur Kirche gehen“, meint sie. Im Urlaub gehört sich das erst recht und ich kann dich mitnehmen.
Eigentlich bin ich ja ein Kirchenhund, spätestens seit meiner Adventsandacht. Wenn ihr das noch nicht wisst, könnt ihr es in meinem Blog nachlesen. https://www.hannes-kadur.de/2006/12/
Alles okay. Sie bringt schon einiges zum Auto. Ich bleibe aber ganz cool. Wir fahren sicher erst morgen los.
Annegret liest E-Mails und ruft: „Das gibt´s doch gar nicht!“
Dann kommt sie um die Ecke und sagt: „Hannes, Frau Haub hat dir geschrieben. Das muss ich dir vorlesen!“
Annegret ruft: „Hannes, komm mal schnell, ich muss dir was zeigen!
Guck mal hier! Das sind deine Briefe! Im Internet!“
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28. Juli 2010
Meine lieben Newsletter-Fans,
seid ihr schon in den Urlaub gestartet? Oder habt ihr das noch vor euch? Wir jedenfalls haben unseren großen, langen, herrlichen Urlaub hinter uns. Sogar und leider schon seit ein paar Wochen. Ich wollte euch eigentlich sofort schreiben, aber manchmal ist Annegret ein echter Klotz am Bein. Inzwischen haben aber einige von euch, die wussten, dass wir weg waren, nachgefragt, wann ich denn endlich was erzähle. Okay, jetzt ist es soweit. Allerdings gibt es kein ganzes Urlaubstagebuch, sondern nur einen kurzen Bericht. Mehr darf ich nicht, hat Annegret gesagt. „Du willst immer viel zu viel erzählen“, meint sie, „das interessiert keine Sau und macht mir am Computer viel Arbeit!“
Ist es denn zu glauben? Knapp drei Wochen waren wir weg – und ich soll mich kurz fassen?
Gut, ich fange sofort damit an und höre bestimmt so schnell nicht wieder auf.
Wir starten an einem Montag, aber erst am Mittag, weil Annegret noch so viel zu tun hat. Unterwegs erst mal Streetview:
Jeder Jeck is anders! Besonders ich!
Näää wat is dat schöööön, näää wat is dat schöööööön!
Geburtstag an einem Sonntag und das am Valentinstag und das zu Karneval !!!
Ich versuche jetzt der Reihe nach zu erzählen, was heute alles los war. Also, nach dem Wecken hat Annegret mir gratuliert mit „Hannes hat Geburtstag heut, tralala-lalaaa“ und mir ein lustiges Hütchen aufgesetzt. „Das ist die Narrenkappe“, sagte sie, „weil nämlich zufällig auch Karneval ist.“ Das war die erste Bescherung.
Liebe Fan-Gemeinde,
ich muss euch ganz schnell etwas ganz Wichtiges schreiben:
Die Welt ist wieder in Ordnung!